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electrocomics

Ehrenschwabe Oliver Grajewski

Posted on 2008.06.27 at 00:37
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Seine Ausstellung "Textbild" mit Jürgen Palmtag in der städtischen Galerie Albstadt Ende 2007 (hier einige kleine Ansichten dieser großen Show) war von Oliver Grajewski offensichtlich als Auftakt einer wahren Invasion ins Ländle gedacht:

Zum zweiten ist er beteiligt an der noch bis 28. September 2008 laufenden Gruppenausstellung "aus gezeichnet - Das Kraftfeld der Linie" mit allerlei Strichwerk von so namhaften Kritzlern wie William Kentridge, Olga Neuwirth oder Robert Longo, nebst 22 weiteren im Schloss Untergröningen, wo Grajewski am 5. Juli 2008 ab 11 Uhr einen Comic-Workshop abhalten wird. Näheres hier.

Damit nicht genug (wir platzieren im folgenden aus Faulheit einfach die Pressemitteilung):


zum vergrößern Bild anklicken

Einladung zur informellen Einweihung
der Kooperationsarbeit „Vampire, Ihr!“ von Oliver Grajewski und Hannes Trüjen
Am Sonntag den 6.Juli um 17 Uhr in der Breitscheidstr.35 in Stuttgart.
Oliver Grajewski und Hannes Trüjen laden zur Einweihung der Kooperationsarbeit „Vampire, Ihr!“ auf ein Glas Sekt vor dem Schaufenster in der Breitscheidstraße 35 ein.
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Die 15 Meter lange Bildtapete entstand zur Ausstellung „Vampire, Ihr!“ , Städtische Galerie Nordhorn, 2007. Die Firma Wiesinger Mediadruck unterstütze die Ausstellung mit Ihren Plots und hat in den Filialen in Stuttgart und Tübingen (Wilhelmstraße 44) jeweils ein Exemplar der 5er Auflage installiert.
Die Kooperationsarbeit „Vampire, Ihr!“ führt die Motivwelten beider Künstler in Farbe, Form und Inhalt zusammen. Die malerischen Gesten von Hannes Trüjen verweben sich mit den Figuren und Szenen von Oliver Grajewski zu eine langen Bildfolge, so dass eine 15 x 3 m große Wandtapete entsteht.
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Oliver Grajewski (geb. 1968 in Leverkusen) und Hannes Trüjen (geb. 1970 in Bremen) haben beide Malerei studiert – Grajewski an der HdK Berlin, Trüjen an der Staatlichen Akademie in Stuttgart. Beide haben sich im Anschluß mit Entschiedenheit von den klassischen Arbeits- und Bildfindungsformen der Malerei abgewandt und ihr Augenmerk zunehmend auf die Verwertungsstrukturen des Kunstsystems selbst gerichtet.
Oliver Grajewski setzt sich heute in erster Linie zeichnerisch mit Themen auseinander, die durch das Zeitgeschehen, menschliche Verhaltensweisen, soziale Beobachtungen und auch biografische Bezüge angeregt werden. Seine Arbeiten machen dezidiert keinen Unterschied zwischen sogenannter Museumskunst und populären Kulturgütern, also zwischen Gebrauchsillustration und künstlerischer Zeichnung, zwischen Original und Reproduktion. Bekannt wurde er u. a. durch seine Zeichnungen und Comics für Tages- und Wochenzeitungen (Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel, taz, Die Zeit etc.), sowie durch sein unregelmäßig erscheinendes Magazin „Tigerboy“.
Hannes Trüjen hat die Frage nach dem Wert des künstlerischen Unikats und dessen Funktion im privaten Nutzungszusammenhang ins Zentrum seines Werks gerückt. Sein breit angelegtes Projekt „painting placement" beispielsweise ersetzt den Geniegestus des Künstlers durch den kreativen Umgang des Rezipienten mit einer breiten Angebotspalette vorgefertigter Versatzstücke. Damit weitet er nicht nur das Werk auf die Handlung des Betrachters aus, sondern animiert auch ganz konkret zum Verlassen des klassischen Ausstellungsraums.
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Arbeiten von Oliver Grajewski sind bis zum 28.September auch in Kunst im Schloss Untergröningen e.V. (AdKV, Kunstverein KISS, Schlossgartenstraße, 73453 Abtsgmünd Untergröningen) zu sehen. Am Samstag, den 5. Juli 2008 ab 11 Uhr findet dort ein Comic-Workshop mit Oliver Grajewski statt. Weitere Infos unter: www.skalien.de
Arbeiten von Hannes Trüjen sind auch in der Ausstellung, „why play it again?“, 04. 07. - 08. 08., 2008, Zero Arts e.V.
(Ostendstr.16, Stuttgart, www.zeroarts.de) vertreten. Weitere Infos unter: www.painting-placement.com
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